Mit besseren Suchmaschinenpositionen beim Wordpress-Blog mehr Geld verdienen

Wer sich schon einmal ein wenig mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) befasst hat, der weiß, dass es sehr stark auf die Suchmaschinenpositionen ankommt, die ein Blog oder eine beliebige Website mit bestimmten Keywords hält. Eine Position auf der ersten Seite bei Google wird deutlich mehr Besucher (und ggf. Einnahmen) bringen, als ein undankbarer Platz auf Seite 2 oder gar weiter unten. Um mit seinem Wordpress-Blog mehr Geld verdienen zu können, ist es daher das Ziel eines ambitionierten Bloggers, möglichst “nach oben” zu kommen mit ausgesuchten Keywords. Im Netz kursieren hilfreiche Ratgeber in Sachen SEO, falls die Rankings noch nicht stimmen; heute gibt es eine kleine Auswahl an Tipps zur Suchmaschinenoptimierung:

Die Grundeinstellungen bei einem Wordpress-Blog sind leider nicht unbedingt von Haus aus auf Suchmaschinenoptimierung getrimmt: so ist etwa eine wichtige Maßnahme die Erzeugung “sprechender” URLs. Jede Unterseite / jeder Blogartikel erhält eine besser lesbare Adresse, wodurch Suchmaschinen das jeweilige Webdokument besser einordnen und auch besser ranken können. In der SEO-Szene ist man sich nicht einig über die Wichtigkeit sprechender URLs, doch für den User bieten sie eindeutig einen Mehrwert, da er sich nicht unbedingt bei einem Mix aus kryptischen Zeichen auskennt. Auf http://premium-theme.de/ wird die Einstellung /%postname%/ verwendet; dies könnt Ihr unter ->Einstellungen -> Permalinks (Benutzerdefinierte Struktur) anpassen. Denkbare Varianten wären /%category%/%postname%/ oder auch /%postname.html.

Ein weiterer Basistipp in Sachen SEO für Wordpress ist zum Beispiel die Verwendung des sogenannten “read more-tags”. Dadurch verhindert man, dass der gesamte Beitrag auf verschiedenen URLs zu finden ist – u.a. auf der Startseite und der jeweiligen Artikel-URL – und damit zu einem “duplicate content”-Problem wird. Nicht selten liegen schlechte Rankings daran, dass viel zu viele Seiten indiziert wurden und Suchmaschinen nicht wissen, was und wie sie etwas ranken sollen. In diesem Zusammenhang ist auch die “canonical URL” zu nennen, die eigentlich mit jedem guten SEO-Plugin für Wordpress erzeugt wird.

Gerade für Blogger, die Affiliate-Programme auf ihrem Blog am laufen haben, sind evtl. bestimmte Plug-Ins interessant, um Affiliate-Links zu maskieren: denn die Art und Anzahl der ausgehenden Links fließt ziemlich wahrscheinlich auch in das Ranking und damit die Suchmaschinenpositionen eines Blogs mit ein. Zumindest entgeht der Blogger mit einem Plug-In der Gefahr seine Seite als Made-for-Affiliate-Programm von den Suchmaschinenbetreibern eingestuft zu bekommen. Mit einem guten Plug-In sollte auf jeden Fall der Link umbenannt und auf “nofollow” gestellt werden können. So wird verhindert, dass “linkjuice” auf das verlinkte Affiliate-Programm übertragen wird, und Suchmaschinen überhaupt erkennen, dass es sich um ein solches handelt. Zudem werden oftmals lange und unlesbare URLs gekürzt und auch für den User attraktiver gemacht, um die Klickrate zu erhöhen und mehr Geld zu verdienen. Zusätzlich sind die Links auch für Besucher nicht mehr als Affiliate-Links erkennbar und der Blogger entgeht der möglichen Gefahr, dass ein Besucher ihm eine Provision bei einem Einkauf nicht gönnt.

Die nach wie vor wichtigsten Kriterien für gute Suchmaschinenpositionen und damit auch höhere Einnahmen stellen jedoch nach wie vor interessante und gut recherchierte Inhalte dar, die außerdem gut verlinkt sind. Mit anderen Worten: gute Rankings sind in der Regel Ergebnis von solider und professioneller Arbeit.

{ 1 comment… read it below or add one }

Sophia Dezember 23, 2012 um 20:41

Vielen Dank für die tollen Tipps!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr :-)

Leave a Comment

Previous post:

Next post: