Suchmaschinenoptimierung ist ein stetiger Prozess. Anders als beispielsweise der Kauf einer neuen Software, die auf Knopfdruck auf einem Computer funktioniert, muss bei SEO immer wieder nachjustiert und weiter optimiert werden. Ein Projekt ist nie „fertig“. Lediglich Zwischenziele können erreicht werden. Kontinuierliche Arbeit heißt aber auch, dass fortlaufend Kosten anfallen. Warum gibt es aber immer mal wieder Angebote, die mit SEO zum Einmalpreis locken?

Es gibt Agenturen und freiberufliche SEO-Experten, die Dienstleistungen zum einmaligen Festpreis anbieten. Das sind dann Webkatalogeinträge, Bookmarks und andere Angebote. Diese Leistungen sind dosiert eingesetzt ein gutes Mittel, um ein Projekt zu stärken. Geschwindigkeit und Anzahl der neuen Links müssen aber gut auf das Projekt abgestimmt werden. Für eine gute Grundausstattung sind solche Angebote durchaus nützlich.

Scheinbar attraktive Dienstleistungen, die für einen Festbetrag eine umfassende Suchmaschinenoptimierung verheißen, oder gar zwielichtige Pakete auf Internetauktionsplattformen sind dagegen mit großer Vorsicht zu genießen. Ziel ist es häufig nicht, ein Webprojekt durch gute Arbeit behutsam aufzubauen und nach und nach an die Spitze der Suchergebnisse zu bringen. Vielmehr geht es bei solchen Angeboten leider oft genug um das schnelle Geld und schnelle Erfolge. Ein zu schneller Linkaufbau, speziell mit weniger wertvollen Links aus Social-Bookmark-Portalen, Blogkommentaren, von ausländischen Webseiten, aus Forenprofilen usw. ist jedoch überaus gefährlich. Suchmaschinen wie Google haben bestimmte Algorithmen, um bei einer Überoptimierung in zu kurzer Zeit eine Webseite in einen Filter zu schicken. Das bedeutet, das Projekt rast nicht an die Spitze der Suchergebnisse, sondern wird zumindest für eine längere Zeit ganz weit hinten geführt. Der vermeintliche schnelle Erfolg wird zur Katastrophe für den Webseitenbetreiber. Besucher bleiben aus und damit fehlen potenzielle Umsätze. Speziell für kommerzielle Angebote ist das ein harter Schlag.

Selbst dann, wenn alles gut gehen sollte: Suchmaschinenoptimierung ist keine einmalige Aufgabe. Denn sobald die Arbeit eingestellt wird, wird die Konkurrenz durch eigene SEO-Maßnahmen nach vorne drängen. Besonders ein schnell nach oben gebrachtes Projekt kann dann ebenso schnell wieder abstürzen. Denn für eine Einmalzahlungen kann normalerweise kein guter und nachhaltiger Linkaufbau stattfinden. Es werden viele geringwertige Links gesetzt. Starke Links, die eine dauerhafte Stütze der Platzierungen bedeuten können bei einmaligen Festpreisangeboten kaum erwartet werden.

SEO zum Festpreis ist möglich. Je nach Ausrichtung der Webseite und Ziel der Suchmaschinenoptimierung kann das ganz besonders für lokale Unternehmer ein Einstieg in die Online-Präsenz sein. Die Erfolge sind aber meistens nicht von Dauer. Eine kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung verspricht größeren und nachhaltigeren Erfolg. Das kostet vielleicht mehr Geld, zahlt sich aber in der Regel durch kontinuierlichere Erfolge aus.

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Die Suchmaschinenoptimierung, auch SEO (Search Engine Optimization) genannt, spielt eine große Rolle bei der Platzierung von Webseiten bei den großen Suchmaschinen wie zum Beispiel Google, der der Marktführer ist. Jeder, der eine Webseite betreibt, sei es nun Firmen oder Privatleute, möchten in den gängigen Suchmaschinen möglichst weit vorne platziert sein. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene SEO Tools. Mit SEO kann man also erreichen, dass man von interessierten Menschen leichter gefunden wird. Wenn der User nach etwas sucht wird er in den meisten Fällen als erstes über eine Suchmaschine ein Suchwort, ein so genanntes Keyword eingeben.

Mit einer SEO-optimierten Webseite wird man bei einer Suchmaschine dann auf den vorderen Rankingplätzen zu finden sein. Studien haben gezeigt, dass Interessenten bei einem Suchergebnis von mehreren Seiten nur die ersten 20-30 Suchergebnisse anschauen. Verständlicherweise will deshalb natürlich jeder weit vorne zu finden sein und nicht auf Platz 161, weil dort kaum jemand nachschaut. Die Suchmaschinenoptimierung ist stark mit dem Suchmaschinenmarketing verbunden. Sehr wichtig bei der Suchmaschinenoptimierung ist die richtige Keyworddichte. Die Keywords sollten sorgfältig vorher bedacht werden und verwandt mit der URL und den Überschriften der Webseite sein. Ohne sie ist ein vorderes Ranking nahezu unmöglich. Die Keywords müssen natürlich mit dem Inhalt der eigentlichen Webseite zu tun haben und im logischen Kontext liegen.

Zudem sollten die wichtigsten Keywords im ersten Abschnitt des Textes stehen und nicht erst am Schluss. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass beim Ranking (bei z.B. Google) auch das Alter der Webseite eine Rolle spielt. Das bedeutet: Je älter die Homepage schon online präsent ist, desto eher wird sie in Kombination mit anderen wichtigen Faktoren vorne bei Google platziert sein. Abgesehen davon muss die Webseite gut verlinkt sein, d.h. gut ins Netz eingebunden sein. Die Linkpopularität wird durch die Eintragung in Webkataloge auch noch erheblich verbessert. So genannte Keyword-Datenbanken helfen dabei, besonders häufig gesuchte Keywords herauszufiltern und für sich zu nutzen. Tools zur Anzeige Google-Pagerank sind ebenfalls hilfreich. Man sieht also: Die Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes Thema. Richtig angewandt ist es so aber problemlos möglich, mittels Suchmaschinenoptimierung die eigene Webseite im Ranking weit vorne zu platzieren.

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Noch vor einigen Jahren hat es aus der Suchmaschinenperspektive gereicht, wenn eine Webseite wertvolle Inhalte hatte und optimal gestaltet wurde. Ein benutzerfreundliches und klar strukturiertes Menü, ansprechende für das Auge Bilder, gute Inhalte und eine „Keyword Density“ von drei bis fünf Prozent, das heißt die Häufigkeit mit der ein Keyword auf der Webseite vorkommt, waren die Hauptkriterien, die Position im Suchmaschinenranking bestimmt haben.

Heutzutage reicht die Optimierung einer Webseite nicht mehr. Man braucht weitere Maßnahmen, die eine optimierte Webseite nach oben im Ranking der Suchmaschinen bringen. Diese nennt man OffPage SEO, das heißt Suchmaschinenoptimierung, die nicht auf der eigenen Webseite stattfindet. Dazu gehört der sogenannte Linkaufbau. Allgemein gesagt, geht es dabei um eine möglichst große Anzahl der Links von verschiedenen Webseiten zur gewünschten Seite zu bekommen.

Die erste Möglichkeit ist ein Linktausch. Dabei verlinken sich zwei Webseiten miteinander, wobei eine direkte „eins zu eins“ Verlinkung aus der Google-Perspektive keinen großen Wert hat. Deswegen sollte man dabei von verschiedenen Seiten verlinken. Zum Beispiel eine Programmierer Seite sollte zum Beispiel zu einer PHP-Programmierer Webseite verlinken.

Sehr populär und effektiv ist das Gastblogging. In einem Gastbeitrag kann man, je nach Absprache mit dem Webmaster des Blogs, einige Backlinks im Text einbauen (meistens sind es zwei bis drei).
Ein Gastartikel ist nicht die einzige Möglichkeit einen Backlink auf dem Blog zu bekommen. Viele Nutzer sind an einem Link in der Blogroll interessiert, da diese Verlinkung sichtbar ist und den Traffic viel besser generieren kann, als Links, die an weniger sichtbaren Stellen auf der Webseite platziert sind. Wobei mit der Verlinkung in der Blogroll können meist nur die Webmaster von sehr guten und themenrelevanten Seiten rechnen.

Sehr attraktiv für die Kooperationspartner ist auch der Bereich, der unter verschiedenen Namen auf den Webseiten erscheint, wie zum Beispiel „Unsere Empfehlungen“, „Partner“, usw. Dort hat man meistens die Möglichkeit ein Firmen- oder Webseitenlogo und eine kurze Beschreibung zu hinterlegen.
Außer diesen meist verwendeten Linkaufbaustrategien gibt es noch kommerzielle Möglichkeiten, wie gekaufte Links oder bezahlte Gastartikel mit Backlinks im Text. Diese Methoden werden auch verwendet, aber viel populärer sind die oben beschriebenen Maßnahmen.

Gastartikel von Wojciech Dziedzic von twago

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